HAUS M
Speyer, Deutschland, 2007-2009
PROGRAMM: Neubau
KUNDE: Privat
GRÖSSE: keine Angaben
STATUS: Fertigstellung
Für diese Nutzung wurde aus der inneren Organisation des bestehenden Hauses heraus ein Anbau entlang der westlichen Grundstücksgrenze entwickelt. Der Anbau wird um ca. 1.50 m ins Erdreich abgesenkt, um die Baumasse weitestgehend unmerklich in das Grundstück einzufügen (die dann sichtbare Höhe des Gebäudes entspricht dem jetzigen Grenzzaun). Das so erzeugte Raumgefühl unterstreicht die introvertierte Nutzung. Eine Aufstockung des Baukörpers ist nicht geplant und wäre aus architektonischer und städtebaulicher Sicht nicht zu vertreten. Das Flachdach erhält eine Dachbegrünung. Durch diese Anordnung des Baukörpers kann während der Bauphase eine Beeinträchtigung des Lebensalltags des Bauherrn auf ein Minimum reduziert werden.
Durch Einfügung des Baukörpers im rückwärtigen Bereich des Grundstücks wird eine minimale Auswirkung auf den öffentlichen Raum erreicht, da der Baukörper nicht einsehbar ist. Die Grenzbebauung wird durch die Absenkung des Baukörpers ins Erdreich weitestgehend minimiert. Für den Nachbarn entsteht so eine rd. 2 m hohe Mauer, die den bestehenden Zaun ersetzt und optisch einen sauberen Abschluss bildet. Die Höhe des Baukörpers orientiert sich an der bestehenden Garagenzeile an der südlichen Grundstücksgrenze, so dass eine einheitliche Höhenentwicklung gewährleistet werden kann. Die Belichtung des Nachbargrundstücks wird durch den Baukörper nicht beeinträchtigt.
TEAM
Architekt
SCHWESINGER ARCHITEKTEN
BILDER
SCHWESINGER ARCHITEKTEN



